

Die SchülerInnen von „LeBe!“ durchlaufen während des Projektjahres – neben künstlerischen und handwerklichen Kursen – auch ganz klassische Schulfächer. Dazu gehören neben Mathematik Deutsch und Englisch auch die Fächer Arbeit und Beruf, Ethik und Gesellschaftslehre.
Der Mathematikstoff orientiert sich eng an den Anforderungen und Belangen des Projekts. Über Geometrie, geometrisches Zeichnen, Prozent- und Zinsrechnungen, den Umgang mit Maßeinheiten, Dezimalzahlen und Gleichungen lernen die SchülerInnen, beispielsweise für den Innenausbau des Zirkuswagens Konstruktionszeichnungen anzufertigen, oder als RequisitenherstellerInnen und KünstlerInnen ganz praktisch Überschlagsrechnungen oder auch Kalkulationen vorzunehmen. Inhaltlicher Maßstab sind letztendlich immer die Anforderungen der Berufsvorbereitungsklassen und Ausbildungseinrichtungen, in die die SchülerInnen später wechseln werden.
In der 10. Klasse haben neun von 12 SchülerInnen einen Migrationshintergrund. Themen wie „Heterogenität“, „Interkulturelles Lernen“ und „Migration“ werden durch Kinobesuche, die Lektüre entsprechender Romane und Fachbücher in den Unterricht integriert und abwechselungsreich behandelt. Die SchülerInnen werden so sensibilisiert, sich mit Vorurteilen auseinander zu setzen und Verständnis für andere Kulturen aufzugebauen. Anhand lebensbedeutsamer Inhalte werden sprachliche Kompetenzen stetig ausgebaut.
In drei Unterrichtsstunden pro Woche – davon eine Stunde mit einer Muttersprachlerin – erlernen die SchülerInnen durch thematisches Vokabeltraining einen Wortschatz, der sie – durch Grammatik flankiert – in die Lage versetzt, sich vor allem mündlich im Englischen auszudrücken. Dabei werden die inhaltlichen Themen mit dem Projektthema verknüpft, in andere Länder geschaut sowie der Einsatz der Fremdsprache im Beruf und am Arbeitsplatz berücksichtigt. Mindestens ein Mal in der Woche erhalten die Jugendlichen eine Hausaufgabe.

